Archive for the ‘Uni’ Category

Geschützt: … this is unnecessary.

August 26, 2010

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Space we can recover, time never.

August 26, 2010

„Cassius-Anthony, what have we learned from this terrible war against ph.d?“
„Well, L.-Sir, it is the following: Space we can recover, time never.“
„Meaning…?“
„Meaning, L.-Sir, that we have lost this f*ing battle.“
„…Oh.“

August 23, 2010

Der Gesetzgeber ist mein Froind. 😛

Jetzt abba in tyrannos.

August 23, 2010

Der Endspurt. In zwei Wochen sollte unsere Heldin fertig mit der Dissertation sein, weil sich der Masterplan (= nach der Dissertation beginnt das Lernen für das Rigorosum und bis Ende Dezember ist alles erledigt) sonst nicht ausgeht.
Drückt ihr die Daumen. Betet!

„… den Masterplan durch einen neuen Masterplan ersetzen?“
*WHACK* (Das war einer Verbalantwort nicht würdig.)

Ich lass die Diss sein und…

August 11, 2010

* Schreibe Basteiheftchen
* kriege 7 Kinder und Sozialhilfe
* zieh ein enges weißes Jäckchen an und hüpf glücklich gegen die Gummiwände
* meld mich zum Tekken iron fist tournament
* pack die Kinder in Piratenkostüme und mach mit ihnen die Weltmeere unsicher und kehre mit reicher Beute zurück

August 10, 2010

Ich bin einfach großartig.
(Und damit das irgendwer mal feststellt, schreib ich es hier auf.) ^^

August 10, 2010

L. lässt die Waffen sinken, dreht sich um und schleicht davon. Sie ist hungrig und müde und desinteressiert.
Cassius-Anthony eilt ihr nach: L! Wir sind so nah dran, die Mauer mit Erbsen fertig eingeschossen zu haben!
L: Das ist doch alles sinnlos. Erbsen gegen steinerne Wälle! Und wen interessiert das Ganze überhaupt? Ich geh jetzt schlafen.
Cassius-Anthony: Aber wir müssen kämpfen!
L: Wir haben sowieso keine Chance.
Cassius-Anthony (mit cooler Brecht quote): Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

The siege of Dissertatio

August 10, 2010

BUMM! BUMM! (Kanonengedonner)
L: Schneller, Cassius-Anthony! Wir haben den Turm schon fast eingeschossen! Gleich fällt die Mauer und dann fällt der Turm und dann stürmen wir die Stadt Dissertatio!
Cassius-Anthony (lädt die Kanone nach): Und der Tyrann wird fallen und wir werden das Volk befreien!
L: Selbstverständlich. Weiter, schnell, nachladen!
Cassius-Anthony: Wir haben keine Kanonenkugeln mehr, L.-Sir.
L: Hm. Lade getrocknete Erbsen nach, davon haben wir noch genug.

University romance

August 9, 2010

„L.! Wie bist du der bösen Diss entkommen? Ich dachte, wir sehen uns nie wieder“, sagte Cassius-Anthony während eine einzelne Träne sein schönes Gesicht hinabrollte.
„Keine Angst“, sagte L. so sanft es ihrer festen Stimme möglich war „Ich lasse dich nicht allein, Cassius-Anthony. Niemals.“
„L.!“ hauchte Cassius Anthony und sank in L.s starke Arme, die den zwei Meter großen Mann mühelos wie eine Feder hielten. Seine bebenden Lippen waren leicht geöffnet und erwarteten ihren zugleich harten wie sanften Kuss.
In diesem Moment griffen die Dissertationsorks an. Sie waren in Begleitung der Dissertationsvampire und der Dissertationspilcherbösewichte.
„Mich beim Wiedersehen mit Cassius-Anthony stören! Das nehm‘ ich persönlich“, knurrte L. und zog ihr Schwert.

„Oh, L.“, seufzte Cassius-Anthony „Du bist so unglaublich heiß, wenn du Dissertationsblut im Gesicht hast.“
„Danke“, sagte L. und zwinkerte Cassius-Anthony zu, „Wenn wir all die Dissertationsbösewichter erschlagen haben, können wir uns wieder wichtigeren Dingen widmen.“
Errötend hieb Cassius-Anthony einem Dissertationsork den Kopf ab. Nun konnte er ungestört zusehen, wie L. elegant mit 20 Gegnern kämpfte, ohne dass ihre princess-charming-Frisur in Unordnung geriet. Er überlegte, wie er diesen Anblick aushalten sollte und und ob er das Kampfgetümmel verlassen sollte um rasch kalt zu duschen.

Promotiophobie

August 9, 2010

Manchmal denke ich an meine Promotionsfeier (die in ferner Zukunft liegt…).

Und dann kommt mir die Erkenntnis, dass ich dort eigentlich nicht hin will. Weil da ein Saal voll stylisher, bürgerlicher Leute sein wird. Und ich werde zur Tarnung gekleidet sein wie sie, aber ich werde nicht dazugehören. Und ich werde keinen einzigen der Anwesenden kennen. Ich werde als eine der wenigen in der Begleitung von zwei Kleinkindern und meinem Ehemann auftauchen, statt mit einem Tross gutgekleideter, perlentragender Verwandter. Ich werde ohne meinen Vater dort erscheinen, was keinem auffallen wird, außer mir, aber in diesem konkreten Moment mit lauter schönen jungen Frauen, die ihre stolzen beanzugten Väter um sich haben, werde ich sehr deutlich fühlen, dass ich keine von diesen wunderschönen Töchtern bürgerlicher Väter bin.
Ich werde natürlich die einzige sein, die in diesem dämlichen Kostümchen schwitzt, weil ich die einzige sein werde, die in diesem Kostümchen Kleinkindern hinterherjagt. Ich werde aufgerufen werden, um von diesem megacoolen Männern mit Talar und Szepter dieses Röhrchen mit der reich verzierten Promotionsurkunde entgegenzunehmen – und natürlich werde ich am allerlängsten brauchen, um vorzugehen und die Kinder werden mitgehen wollen und dann werde ich sie mitnehmen und auf halbem Weg werden sie doch nicht mitgehen wollen und dann wird A. die Kinder einfangen und die Kinder werden brüllen oder ich werde die Kinder mit je einem Arm hochnehmen und den Dekan bitten, mir die Promotionsurkunde rasch unters Kinn zu klemmen, weil ich leider keine Hand freihabe.
Ich werde durchschnittlich aussehen, anstatt so zu strahlen wie die anderen Promotionskandidatinnen. Was nicht daran liegen wird, dass ich keinen Diamantschmuck trage, sondern daran, dass Diamantschmuck auch nichts daran ändern würde, dass ich ein kleines Bauerngesichtchen habe und dass ich diese höhere-Töchter-Schönheit niemals aufweisen werde. Dann werde ich mit dem Rektor die Hand schütteln und ich werde genau merken, dass er bei der Kandidatin vor mir mehr gelächelt hat, weil sie hübscher war.
Dann werde ich mit der Urkunde in der Hand und der sicheren Gewissheit, den Weg durch die Marmorhalle halb so schnell wie alle anderen (siehe Kleinkinder) zurückgelegt zu haben, zurückgehen wo A. auf mich wartet. Und ich werde so verdammt froh sein, dass A. auf mich wartet.

Die Momente, wo Augen, die erkennen, dass ich nicht dazugehöre, sich auf mich richten, werden eigentlich nur kurz sein. Aber sie werden sich anfühlen wie Ewigkeiten.

Wenn wir danach essen gehen, werde ich (was ein Problem ist, dass ich schon davor geklärt haben sollte) nicht wissen, ob es unpassend ist, „meinen“ Dissertationsbetreuer miteinzuladen, was ich gerne tun würde, aber wo ich befürchte, dass ich dann nix Schlaues zu sagen weiß und dass es anmaßend wäre, zu fragen und am allermeisten, dass ich frage und er aus Zeitmangel ablehnt und ich dann ganz genau weiß, dass es unpassend war. Oder er wird sagen „Leider, ich habe bereits dem Assistenten X zugesagt“ und ich werde wissen, dass ich einfach nie so cool sein kann wie ein Mann.
Wahrscheinlich werde ich nicht mal die Courage dazu aufbringen, ihn zu fragen (was mich wieder auf meinen Mangel an bürgerlicher Selbstverständlichkeit zurückführt).

… vielleicht pfeif ich wirklich auf dieses Marmorhallenritual und lass mir den Bescheid per Post zuschicken.
(Um mich dann den Rest meines Lebens zu ärgern, dass ich keine Fotos von diesem Marmorhallenritual habe? Na, sicher nicht. Natürlich werde ich dorthin gehen und der Furch ins Auge sehen. Harhar.)