Archive for the ‘rant’ Category

Geschützt: How desire outruns performance…

August 20, 2010

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Ich lass die Diss sein und…

August 11, 2010

* Schreibe Basteiheftchen
* kriege 7 Kinder und Sozialhilfe
* zieh ein enges weißes Jäckchen an und hüpf glücklich gegen die Gummiwände
* meld mich zum Tekken iron fist tournament
* pack die Kinder in Piratenkostüme und mach mit ihnen die Weltmeere unsicher und kehre mit reicher Beute zurück

Staatsanwalt, du Lusche!

Juli 26, 2010

Kaing Guek Eav („Duch“) hat bereut und sich entschuldigt. Dann ist ja alles fast schon wieder gut und der Staatsanwalt kann auf die lebenslängliche Haftforderung verzichten.
Oida, was stimmt nicht mit euch da unten in Kambodscha?
… warte mal, haben wir da nicht auch so einen uralten Mann, der ja viel zu alt und unzurechnungsfähig ist, um für das systematische Ermorden behinderter Kinder ins Gefängnis zu gehen?

Zeit für meinen law-and-order-Superman-Umhang.

Juli 5, 2010

Ich mag geordnete Sachen. Missversteht mich nicht, den Charme von Zierdeckchen und Nippesfiguren, die in einem bestimmten Winkel zueinander stehen, konnte ich noch nie begreifen. Aber mir gefallen blank geputzte Tischflächen, geordnete Bücherregale, eine sauber aufgeräumte Küche etc. Je weniger Zeug sichtbar rumsteht, desto besser.
Darum haben wir alles in Kästen und Schränken und Regalen.

Ich habe all meine Bücher alphabetisch und nach Kategorien (Belletristik, Geschichte, Kunstbänder, Kinderbücher, Philosophie…) geordnet.
Ich habe alle Kinderschuhe nach Größen geordnet in einem Schrank. Ich habe alles Kindergewand von C. für A. aufgehobnen in Plastikboxen einem Schrank.
etc
Nun begab es sich, dass die Kinder diese Ordnung in fünf Minuten vernichteten.

… und da es nicht das erste Mal ist, frage ich mich: Soll ich es aufgeben und einfach alles am Boden liegenlassen? (Ich hatte auch schon die Grundidee, alles wegzuschmeißen, damit nix mehr rumliegen kann. 😀 )

Juni 30, 2010

Ich mag Leute nicht, die meine Bücher vormerken.
Irgendwie macht einen dieses Diss-Schreiben sehr misanthrop. Da gibt es Studenten, die Bücher vormerken und Professoren, die sich alles in den Handapparat nehmen und Sekretärinnen, die nie telefonisch erreichbar sind. Was soll das, Leute? Wie wäre es mit ein wenig moralischem Support? (Alle Vormerkungen canceln. Nix mehr in den Handapparat nehmen. Telefonisch erreichbar sein. Ein Lächeln, eine Schachtel Pralinen und ein Sehr Gut – nur für mich? Ooh, danke : ) )

Und alle ha’m mich lieb…

Juni 19, 2010

Es ist nicht immer so, meistens habe ich einen gewissen Realitätssinn oder einen gewissen Zynismus und erwarte es nicht mehr von den Menschen. Aber zwischendurch kommt dieser Wunsch auf:
Könnten wir uns alle lieb haben?
Und vor allem: Könnten alle mich lieb haben?

Ich weiß nicht, warum es mich kränkt, wenn Idioten mich nicht mögen. (Die Vermutung, dass die Abneigung wechselseitig ist, liegt nahe.)
Bei wirklich bösen, mächtigen, Fieslingen macht es mir nichts aus, wenn wir uns wechselseitig nicht mögen.
Aber bei diesen harmlosen Idioten kränkt es mich. Es kränkt mich, dass sie nicht bewundernd „Ach, die L. ist einfach unerreichbar genialer als ich“ seufzen und vor allem kränkt mich der Gedanke, dass sie mich eventuell ebenso für einen Idioten halten. Dass sie mich nicht wollen. Dass sie so deutlich dümmer sind und auf die krause Idee kommen, etwas Besseres zu sein, weil ihre Distinktionskriterien „Meine Obstkuchen sind auf der Party zuerst aufgegessen“ oder „Mein Kind hat das aaaallerneuste Plastikspielzeug“ sind.
Ich sag euch: Hausfrauen führen Krieg.
Und dieser Krieg ist schmutziger als der in den Chefetagen.

… ich muss hier raus.
In meinem mega-über-drüber Job erwarte ich zumindest nicht, dass alle mich lieb haben.
Plus, vielleicht entdecke ich mal einen würdigen Gegner statt gefrusteten Machtlosen.

to: anyone.

Februar 27, 2010

Could you please stop with these annoying apps in facebook? You want to raise a barn or adopt a baby-whale? Do it in real life, please. Or somewhere where I am spared this redundant information that spams my facebook wall. I’m close to ready to join „Send me an invitation to farmville and I’ll burn your barn“.
And could you please-please stop with „For the horde!!!! and „Alliance!“?

PS: I give you that my ph.d-rants might be as annoying as your collectable items on facebook.

Dezember 14, 2009

… Ich frage mich mehr und mehr, wie sich all der Alltag mit einem 60h-Job vereinbaren lässt. Ja, meine Diss geht nicht voran, wenn anderes Zeug dringender ist – aber immerhin kann ich durch dieses Aufschieben der Diss die Dringlichkeiten des Alltags (und ein Installateurtermin bei nicht funktionierender Heizung ist eine Dringlichkeit) bewältigen. Aber was zum T** machen Leute, die mit Überstunden arbeiten müssen und vielleicht auch noch einen längeren Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle haben mit ihrem Leben? Wann waschen sie ihre Wäsche, wer repariert ihre kaputten Geräte, wie (ich meine jetzt zeitlich) bezahlen sie Rechnungen, die nicht per Dauerauftrag funktionieren, wie schaffen sie es, eine warme Mahlzeit zuzubereiten, wann laufen sie zu Elternsprechtagen?
Wenn all das nur gerade noch möglich ist – wie ist das mit Weihnachten? Wann kaufen sie Weihnachtsgeschenke, wann basteln sie Baumbehang, wann besorgen sie den Baum, wann backen sie Kekse? Wie bringen sie einen halben Tag Urlaub dafür auf, sich ein lang geübtes Krippenspiel in der Volksschule anzusehen, zum Kinderadventmarkt mit super selbstgebastelten Sachen zu gehen usw? Und aus welchem Grund nochmal nennt man das eine „ruhige, besinnliche Zeit“?

*flopp*

PS: Heute statt 2 h Dissertation muss/müssen natürlich
a) der Elektriker vorbeikommen
b) die Heizung rumspinnen, so dass Installateure notwendig sind
c) die Bücher wieder einmal überfällig sein
d) verdammt viel nervigs Zeug (Adventpost! Wer braucht denn so was – und wer kann eiskalt diese unbeantwortet lassen, wenn er sie unnötig findet) zu tun sein
e) lange aufgeschobenes Zeug nicht warten können (zB Rechnungen sind zu zahlen)

Mai 20, 2009

Vier Stunden für eine f*ing Seite. Das gibt’s ja nicht.
In dem Tempo werd ich ja nie fertig. Und warum man sich vor 50 Jahren mit 80 Seiten habilitieren (!) konnte, während heute die normalen Diplomarbeiten schon 200 Seiten haben, verstehe ich auch nicht. (Vor 10 Jahren waren die Diplomarbeiten auch scherzhafte 40 Seiten zu tüchtig eingerückten zehn Zeilen lang….)
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Generationen vor uns – die jetzt die Leistungsmargen der unseren Generation setzen – doch deutlich weniger tun mussten, um für deutlich coolere Sachen qualifiziert zu sein.
*grml*

April 29, 2009

„§$%&/“§$!!!! Formatvorlagen!!!!!