Archive for März 2010

the window to the church

März 31, 2010

My office’s window faces one of our town’s mainstreets and the church. I get to see a lot of funny things that way.
Just now I witnessed a man struggling to get his tie of, failing, ripping the tie apart and trampling on it. Then, when a car passed by, he picked his tie up and waved in a most professional way (exactly the way politicians wave which is a very distinct way) as if he had not just trampled his tie.
I’m still wondering about why he wore a bright red tie and a blue suit going for a walk at 10 am and who he was and of course why he so lost it over his tie.

März 30, 2010

Genetiv von Journalismus = Journalismus?

„Bedenke, dass du absolut durchschnittlich bist“

März 26, 2010

Kennt ihr das:
Sich selbst so großartig finden, dass man permanent grinst wie ein Honigkuchenpferd.
Bis sich dann irgendwann der Intellekt im eigenen Kopf einschaltet und sagt „Bedenke, dass du absolut durchschnittlich bist“ und du dem Intellekt sagst: „Ach, halt die Klappe“. Und dann weitergrinsen und sich sooooo großartig finden und alles, was einen an der eigenen Luschigkeit für gewöhnlich schwer bedrücken würde, ist auf einmal einfach im eigenen Kopf gelöscht? Man ist einfach absolut genial.

Mein Gott, wenn ich dieses Gefühl in Flaschen packen könnte.

März 24, 2010

Today I saw the sawmill I want to own and run. I’m completely in love.
She already has a name (Anita) and she is going to be mine. (At least in my wonderful dreams.)

Everyday when I go for a stroll with my kids I visit her. In the next few months I’m going to find out everything about her.
If my law plan fails and I don’t get an ingenious job as a judge or wonderfully payed law specialist I’m going to become an enterpreneur.

März 24, 2010

22.556 Wörter.

Schön langsam glaube ich, dass ich nicht rechtzeitig fertig werde.
Well, wenn wir untergehen, dann im Kampfe.

März 23, 2010

Must be efficient.
Must do important things. Must do unimportant things.
Must write ph.d. Must stay in several games. Must not lose.

PS: Verschuldensrelevanz ist auch ein gutes Wort, oder? Hach, ZGV is‘ ein Spaß.
PPS: Mein Gott, Jörg Haider verfolgt mich. Er ist in gefühlterweise jeder dritten höchstgerichtlichen Entscheidung zu meinem Thema. Fragt mich danach, es ist durchaus auch der nichtjuristische Aspekt interessant (zumindest für Leute, die trash und soap irgendwie gut finden).

shush.

März 23, 2010

http://derstandard.at/1269045650674/Ein-Viertel-aller-Akademiker-ohne-angemessenen-Job

I hate myself.

März 22, 2010

Es gibt eine Sache in meinem Leben, die funktioniert beständig nicht.
Und das ist das Telefonieren. Ich komme nie dazu, Anrufe in der gegebenen Zeit zu beantworten. Ich rufe zurück, wenn mailbox-messages schon 10 Tage alt sind. Mein Akku verabschiedet sich. Die Kinder verstecken das (ausgeschaltete) Handy. Ich finde keine Zeit zum Telefonieren (Internet geht gut 5 min lang – aber beim Telefonieren hören die Kinder meine Stimme und machen immensen Krach). Wenn ich mal wen erreiche, kann ich nicht lange sprechen. Die Verbindung ist schlecht. Ich laufe nach unten, wo das Festnetztelefon geläutet hat und natürlich bin ich zu spät.

Das Resultat ist, dass ich wichtige Informationen nicht bekomme und Leute verärgere. Mir ist völlig klar, dass es meine Schuld ist und ich hasse mich überaus dafür. Aber ich schaffe es irgendwie nicht, meine Telefon-Korrespondenz auf die Reihe zu kriegen.
Das sind Leute, die verärgert sind, die gekränkt sind, Leute, die das nächste Mal die Info mit jemandem teilen, der erreichbar ist, das sind Termine, von denen ich erst erfahre, wenn sie gelaufen sind und das resultiert darin, dass Leute meine reliability runterstufen. Ein Wahnsinn.

Ich weiß nicht, geht es noch irgendwem so?
Und hat jemand einen Lösungsvorschlag?
Ich hasse mich gerade selbst sehr für diese Unfähigkeit.

Vielleicht sollte ich mich ganz akkurat jeden Abend hinsetzen und alle entgangenen Nummern durchtelefonieren. Aber meine Motivation, unbekannte Nummern durchzutelefonieren ist sehr gering (zeitweise hat mein Handy ein Problem, eingespeicherte Nummern und Namen bei den entgangenen Anrufen anzuzeigen). Meine Müdigkeit ist immens. Und meine Motivation, wenn 10 Anrufe zu tun sind, auch nur einen zu tun, ist geradezu …mäßig.

März 22, 2010

Sorgfaltseinhaltungsbeweis

(megacooles Wort, oder? Ich bin immer ganz verzückt, wenn ich meinen Wortschatz derart bereichern und erweitern kann.)

PS: Verschuldensentlastungsbeweis
Ich sag’s ja: „Verbessern Sie Ihren Wortschatz mit Zivilverfahrensrecht.“

März 22, 2010

Ich hasse das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben.
zB in Bezug auf meine Diss: Wenn es mir möglich wäre, die Nächte durchzuarbeiten (Das ist es übrigens, was ich am meisten an meiner kinderlosen Zeit vermisse. Die Möglichkeit, durch effizientes Nachtdurcharbeiten schnell mit etwas fertig zu sein.), wäre alles unproblematisch. Aber so: Ein herrliches Meer an juristischen Problemen vor sich kann man nicht reinhüpfen und wie ein Hund drin herumschwimmen, nein, man muss tröpfchenweise herumtun und zum Teil absichtlich an der Oberfläche bleiben weil einfach zu wenig Zeit für zu viel cooles Zeug da ist.
*booohooo*(Die poetischen Vergleiche verdienen bestenfalls eine 4-, aber dessen bin ich mir bewusst.)