Archive for Februar 2010

Februar 28, 2010

Verglichen mit der Mehrheit der Menschheit bin ich immer noch normal.

Kreative Ideen für Kleinkinder

Februar 27, 2010

* Dokumentenkonfetti
* Nagellacklackierung für Nichtnägel
* Burschenschafterfestakte mit Büchern
* so laut kreischen, dass alle taub werden
* Biskotten in Kloschüssel tauchen (eigentlich ist alles, was mit in der Toilette versenken zu tun hat, très en vogue)
* neuartige Ideen mit Besteck (Folter- oder Musikinstrument)
* Spaß mit C. Edwin Baker (siehe Punkt 3)
* Magnetchip und Milchzahn

to: anyone.

Februar 27, 2010

Could you please stop with these annoying apps in facebook? You want to raise a barn or adopt a baby-whale? Do it in real life, please. Or somewhere where I am spared this redundant information that spams my facebook wall. I’m close to ready to join „Send me an invitation to farmville and I’ll burn your barn“.
And could you please-please stop with „For the horde!!!! and „Alliance!“?

PS: I give you that my ph.d-rants might be as annoying as your collectable items on facebook.

Das grenzgeniale Belohnungssystem

Februar 26, 2010

Was ich mir gönne, wenn ich ein Kapitel tatsächlich abgegeben habe:
* ein Buch lesen, das nichts (nichts-nichts-nichts!!!!) mit Jus zu tun hat
* für ein großes Kapitel: ein grenzgeniales Einrichtungsprojekt fürs Kinderzimmer (aus Ikea trofast mittels einer deutlich breiteren Holzplatte einen Tisch konstruieren, sodass mehrere Kinder zusammen zeichnen können)
* einen neuen lg-Text schreiben
* die Fotos von letzten Weihnachten (2008) an in die Fotoalben einordnen
* Friseurtermin

Was ich mir gönne, wenn ich die Dissertation fertig (und damit meine ich abgegeben) habe:
hmmmm…. Ich glaube, es muss etwas verdammt Cooles sein. Vorschläge sind sehr willkommen. Ich schwanke zwischen einer playstation (womit mein restliches Leben ruiniert wäre, also doch nicht), einer kurzen Reise nach Italien (wer kommt mit?) oder einem WE, wo ich mich allein irgendwo einschließe, um mein Buchprojekt (der Bürgerlichrechtsroman, ein neues Genre analog zum Kriminalroman) voranzutreiben.

adeste fideles

Februar 26, 2010

War heute auf unserer Schulhomepage, um die lateinischen Weihnachtslieder endlich durchzuhören.
Meine rührselige Stimmung ist nicht zu überbieten. Ich komme wenn es auch nur irgendwie möglich ist unbedingt zum nächsten Weihnachtsliedersingen. Es war ja immer sooooo schön. Hört euch durch… wie sie alle jubeln, wie sie alle frühlich sind und wie sie alle singen ^^
Latein ist perfekt. Gröbi ist perfekt.
Verdammt, die ganze Schule war perfekt. Ich zähle jetzt gar nicht erst auf, wen ich allen meine – aber es sind tatsächlich so gut wie alle.
Was mich darauf zurückführt, dass ich die Schule unendlich gern hatte. Und dass ich die Universität unendlich gern habe. Und dass ich eine gewisse Sorge verspüre, außerhalb niemals so zu Hause zu sein wie dort.

Februar 25, 2010

Abba Haidschi bumbaidschi schlaf lange,
Es ist ja dei Muetter ausgange,
Sie ist ja ausgange
Und kummt lang net hoam,
Und läßt dös kloa Büabel alloa net dahoam.
Abba Haidschi bumbaidschi,
Bum, bum, bum, bum,
Abba Haidschi bumbaidschi, bum bum.

Abba Haidschi bumbaidschi schlaf süeße,
Die Engelein lasse di grüeße,
Sie lasse di grüeße
Und lass’n di frag’n,
Ob sie dös kloa Büeblei umanander soll’n trag’n.
Abba . . . .

Aber Haidschi Bumbaidschi, in Himm’l
Da fahrt di a schneeweißer Schimm’l,
Drauf sitzt a kloans Engli
Mit oaner Latern,
Drein leicht vom Himmel der allerschenst Stern,
Abba . . . .

Und der Haidschi bumbaidschi is kumma,
Und er hot ma mei Büeblei mitgnumma,
Und er hot mir’s mitgnumma
Und hot’s nimma bracht,
Drum wünsch ich meim Büeblei a recht guete Nacht.
Abba . . . .
melody and lyrics taken from here as well

(this song is strangely creepy and yet warm. It’s a song my grandmother used to sing to me as a child.)

DISCLAIMER : IM NOT RESPONSIBLE FOR THE ENTRIES THAT CAN BE FOUND FOLLOWING THIS LINK AND I STRONGLY DISAGREE WITH ANY AWKWARD, INTOLERABLE OR STUPID MESSAGES FOUND THERE. non cunctae cantae sunt politicae correctae – cave cantus!

Februar 25, 2010

!!!! Das wird was. omg, das wird was!!!!!!

Das Kalorienoptimum

Februar 25, 2010

Es gibt ein bestimmtes Optimum an Kalorien und Art der Nahrung, die man dem Körper zugeführt haben sollte, um bestimmte Tätigkeiten besonders effektiv durchfführen zu könnnen. Geistige Arbeit benötigt bei mir interessanterweise mehr Nahrung als etwa Sport. Ich schreibe jetzt nicht davon, welche Tätigkeit mehr verbraucht, sondern davon, was man „getankt“ haben muss, um besonders gut in etwas zu sein.
zB: Dissertation: Konzentriertes Arbeiten funktioniert am Besten mit der Zufuhr von einigen Butterbroten und Milchkaffe recht knapp davor.
zB: Taekwondo: Schnelle, starke Bewegung funktioniert am Besten, wenn man einige Stunden, jedoch nicht zu viele, zuvor nichts gegessen hat und davor eine ausgewogene Mischung aus Reis, Fleisch und Gemüse zu sich nahm.

Diss schreiben ohne gefrühstückt zu haben – vergiss es.
Literarisches Dillettieren ohne gefrühstückt zu haben – besser als mit vorheriger Nahrungszufuhr.
In Selbstmitleid baden, ohne gegessen zu haben – kein Problem.
Eine Verhandlung führen, während du Hunger hast – vergiss es. (Ausnahme: siehe unten)
Den bad cop machen, ohne Mittag gegessen zu haben – ideal.

PS: Erweitere deinen Wortschatz mit ph.d: „in vieltägigen Besäufnissen vertieft“ u „findige Falotten“

Die Information, dass es sehr einfach ist.

Februar 25, 2010

Die Information, dass du einfach nur heruntertippen musst, was in deinem Kopf und in diversen Bücher steht.

Wieso braucht sie mehrere Stunden von deinem Hirn bis in deine Fingerspitzen? (Vielleicht bin ich so eine Art Dinosaurier, der an den Händen ein zweites Hirn bräuchte.)

Choices, choices

Februar 25, 2010

Wenn so viele Dinge auf einmal möglich scheinen, wenn man seine Energien daran setzen würde… Aber selbstverständlich müssten sich die Energien auf 2 Dinge konzentrieren wovon eines die Kinder sind… Wenn man betrachtet, wo man überall gut oder sehr gut sein könnte (es gibt natürlich Dinge, in denen könnte man nicht einmal unterdurchschnittlich sein, siehe meine Karriere als technische Mathematikerin)… Was wählt man und nach welchen Kriterien entscheidet man?

Das, was dem abgenutzten Wort Selbstverwirklichung (iSv etwas machen, woran man Freude hat und worin man Sinn erkennt) am nächsten kommt?
Das mit den größten Erfolgschancen (btw, wie definieren wir Erfolg: Macht, Ansehen, Geld?)?
Das, was am sichersten ist (also geregelte Arbeitszeiten und möglichst geschützter Arbeitsplatz)?
Das, was uns Zeit für all die anderen Dinge lässt (Kinder, Familie, aber zB auch Nebensächlichkeiten wie anständig gekleidet sein, anständig essen oder an Veranstaltungen teilnehmen)?
Das, wo uns die wenigsten Steine im Weg liegen?
Das, wo andere uns sagen, dass es unser Weg ist?

M. hatte da mal diesen Satz. Ich weiß nicht, ob ich ihn korrekt wiedergeben kann, er ging etwa so:
Distinguish between the life you have, the life you should have, the life you want to have and the life you think you should want to have.

Vielleicht ist irgend etwas davon auch kongruent.