Archive for August 2009

August 31, 2009

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Habe ich schon erwähnt, dass die beiden schon richtig zusammen spielen? Und dass es teilweise entspannender mit zwei Kindern ist, als nur mit einem? Und dass einem schier das Herz übergeht, wenn man die eigenen Kinder in einem friedlichen Moment betrachtet?

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August 31, 2009

…this is so crazy.

August 30, 2009

You should see her eyes when it’s sleepy time and she asks „Play, pleeeease“. Like puss in boots facing the knights in Shrek II.

August 28, 2009

Heute wurde Baby-A. von einer Wespe gestochen. Zwei Mal, mitten ins Gesicht (Sauviech!). Die darauf folgende Krankenhaus und Cortisonaction verlief zufriedenstellend und jetzt sind wir alle wieder glücklich zu Hause. Das Krankenhauspersonal war voll lieb.
Das Baby schläft jetzt selig (nur das Auge ist noch ein wenig zugeschwollen, ansonsten ist alles wieder abgeklungen).

August 28, 2009

Man kann einen Sieg erkennen, aber nicht herbeiführen.

August 26, 2009

… there is a strange, possibly desirable perspective ahead. And again not making a decision, or just thinking about the possibilities is so much easier than really taking action. *hm*

August 26, 2009

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I’ve always enjoyed the calming effect of the woods. The smell, the silence (you can hear noises like the wind in the trees, the gentle sound of a small river, a bird crying etc), this complete peace that is in your heart. And the trees! I love the sight of an army of trees, so huge, so massive, and yet so peaceful. And I know I’m a bad poet, especially in a foreign language :P.
Especially with kids the woods are a perfect location. Nothing that could be destroyed by the kids, a little suspense, and tooootal peace. The possibility to eat wild berries, to gather mushrooms, and to stumble if you are not careful is what makes the little animal come through in them again. Perfect day.
PS: …. the girl posing with C. is my little sister.

August 25, 2009

Das Gefühl, nichts bewirkt, erreicht, getan zu haben ist unangenehm. Nicht katastrophal, aber irgendwie unangenehm. Wie leichte Kopfschmerzen.

Natürlich habe ich nicht „nichts“ getan. Im Gegenteil. Ich hatte kaum ein paar Sekunden, wo ich nicht „etwas“ getan hätte. Ich verbringe sicher jeden Tag 3h damit, mich um Essen zu kümmern (vom Einkauf über die Zubereitung, das Anrichten und das Verzehren, wobei 2 Kinder zu füttern sind, bis zur Beseitigung der dabei entstandenen Spuren… das ist eine konservative Schätzung.), kutschiere meine kleine Schwester zum Tennis, trage das Baby herum, spaziere mit den Kindern durch die Stadt, hänge Wäsche auf und ab, packe Umzugskisten aus (es ist fast ein Jahr her, dass wir umgezogen sind. Und es ist noch immer nicht vorbei.), kämpfe gegen den Verfall (Lebensmitelmotten, eingehende Rasenmäher, Reparaturen an Haus und Auto) und ein paar hundert Sachen mehr.

Aber irgendwie fände ich etwas, das mehr Resultate liefert, schon besser als dieses Fighten für den status quo.

August 25, 2009

f*ing Rückgabefristen in der Unibibliothek. Ich will mir gar nicht zusammenrechnen, was ich schon an Geld dortgelassen hab. Dabei kann man sogar online verlängern und ich mach mir eine Notiz im Kalender.

… so ein Fall, wo ich mir selbst ein kaltlächelndes „Vordenken statt nachweinen“ schule, aber es lieber „F*ing Rückgabefristen“ nenne.

Über die Unfähigkeit zu sprechen/there’s hope

August 23, 2009

Ich habe herausgefunden, dass die wenigsten Menschen wissen, was sie sagen sollen/können. Und zwar nicht nur in außergewöhnlichen Situationen, sondern beständig. Die Erkenntnis, dass nahezu alle Menschen nicht zu reden vermögen, ist irgendwie beruhigend. Wenn geschätzte 98% der Menschen in meiner Umgebung Schwierigkeiten haben, ihrem Willen und ihren Gedanken Stimme zu verleihen – dann heißt das, dass es keinen Grund gibt, über die eigene (glücklicherweise sehr seltene) Stimmlosigkeit zu verzweifeln.
Ja, der Vergleich bewirkt sogar, dass man auf einmal bemerkt, dass man gar nicht so übel in konfrontativer Rede ist. Dass man sich selbst gedanklich Diplomatiepunkte gutschreiben kann. Dass man Verständnis für die Redeunfähigkeit anderer haben kann (man hatte das einmal selbst, und ich meine jetzt nicht mit 13, sondern mit 20 Jahren). Und dass man über die Seltenheit der eigenen Redeschwierigkeiten froh und dankbar wird. Dass man ständig besser sprechen lernt, auch in erwachsenem Alter (Viele hören irgendwann zwischen 10 und 15 auf, sich sprachlich weiterzuentwickeln. Zumindest fühlt es sich so an.). Dass man sssssaugut das Rhetorikinstrument spielen kann.

…. das soll jetzt keine Selbstbeweihräucherung sein (Dass ich dafür keinen geraden Satz mehr schreiben kann, schiebe ich erst mal auf die böse Dissertation.). Sondern eher denen Hoffnung geben, die das Gefühl haben, in ihrer Muttersprache nicht sprechen zu können, wie sie es wollen. Ich rede von Dingen wie nicht wissen, was man sagen soll – erröten – die eigene Stimme auf einmal furchtbar laut hören, als wäre man ein Zuhörer, und irgendeinen Blödsinn sagen, damit das weg geht, aber es wird schlimmer – etwas Unangenehmes sagen müssen und es schnell sagen, so dass man nicht verstanden wird (und zuweilen ist man sich nicht ganz sicher, ob der Gegenüber nicht in vollster, gemeinster Absicht so tut, als würde er nicht verstehen um einen fertig zu machen) – mit jemandem reden, den man eigentlich am Liebsten wegschicken würde, aber man will ja nicht unhöflich sein – sein Recht verlangen von jemandem, der es einem nicht geben will und es als Frage formulieren, weil man nett sein will (macht das nie. Es ist dumm.).
Es wird besser. Immer mehr. Bis man irgendwann die Linie überschritten hat, und man nicht mehr über sich selbst sagen würde, dass man nicht anständig zu sprechen vermag. Ja, dass man sogar eine Weile danach über sich selbst sagen würde, dass man verdammt gut sprechen kann. Weil man durch Bedienen der Sprache bekommt, was man will.