Oktober 29, 2009 von L

Habe ich schon erwähnt, dass die kleinen Steine auf dem Weg zu meiner Hochzeit mit der Wissenschaft momentan den Charme des Ayers Rock haben?

* Die Gewerkschafts/AK-Bibliothek Kagenfurt ist gar nicht so schlecht sortiert, hat ihre Bücher aber alle verliehen. Resultat: Pflicht, nach Salzburg in die Universitätsbibliothek zu pilgern.

* Ich habe bei mehreren Aufsätzen vergessen, die Fundstelle korrekt aufzuschreiben. Wenn die eigene Dummheit und Schlamperei einem 14 Stunden mehr Arbeit beschert, verspürt man den unwiderstehlichen Drang, irgend jemandem irgend etwas Schlechtes zu tun. Eventuell könnte es sich bei irgend jemandem um einen selbst handeln. Irgend etwas Schlechtes könnte eventuell sehr autoaggressive Züge tragen.

* Mir wird übel und schwindlig vor Selbstmitleid, wenn ich einen neuen Aufsatz lese. Das hängt damit zusammen, dass ich momentan nur lauter Zeug lese, das mir ohnehin schon bekannt ist.

* Zusätzlich sollte ich eine Seminararbeit schreiben, die eine sehr kurze Abgabefrist hat. Was dazu führt, dass Arbeit an der Diss Betrug an der Seminararbeit darstellt. Und vice versa.

* Ich bin eindeutig nicht für die Wissenschaft gemacht. (Auflösen der Verlobung?)

* Die Eisenverstärkung an der Wand ist bereits brüchig, weil ich immer mit dem Kopf dagegen schlage *rumms*. Vielleicht sollte ich mir eher so ein Genie-Hämmerchen zulegen wie Daniel Düsentrieb?

PS (edit): Erneut frage ich mich, warum das gesamte Unipersonal (die Lehrenden, die Sekretärinnen, einfach alle…) so nett zu mir ist. Vielleicht, weil sie nichts davon wissen, wie die dunkle Seite der Macht (die Nichtwissenschaft, das Internetsurfen und das Selbstmitleid) mich zu sich ruft? Oder vielleicht weil sie genau von diesen Verlockungen wissen? Fragen über Fragen. Außerdem ist es sehr unerwachsen, von ein paar freundlichen Worten mehr motiviert zu sein als durch inneres Feuer.

Oktober 28, 2009 von L

Es gibt immer wieder eine Digestenexegese.

*me does zee zerious worck. *

Oktober 28, 2009 von L

Dissertation’s joyous laughter makes me feel so happy and gay. Why were we ever separated?

workout and baby

Oktober 28, 2009 von L

I started my taekwondo training after nearly 2 years of pause. I’m not attending any classes (C. and baby-A. wouldn’t like that) but I’m working out at home.
Did you ever try push-ups with a baby on your back? An acquaintance of mine who finished military school told me that they did push-ups with sandbags on their backs. A baby seens way cooler, don’t you think?
I have the intention to really work out on a daily 20min basis (together with the baby). Once a week I’m going into serious (home)training for an hour or so.

Let’s see if the work out works out.

Ode an die Dissertation

Oktober 27, 2009 von L

Piss-piss-piss, ich schreib Diss.
Wäh-wäh-wäh, wissenschaftlich arbeitäh.
Piss-piss-piss, ich schreib Diss.

Piss-piss-piss, ich schreib Diss.
Seufz und Jammer, Diss is ein Hammer
Piss-piss-piss, ich schreib Diss.

(Die Muse hat mich geküsst.)

Oktober 27, 2009 von L

Chuck Norris destroyed the periodic table, because he only recognizes the element of surprise.

Dissertationsphilosophe

Oktober 27, 2009 von L

Wenn der Weg klar ist, aber deine Füße ihn nicht gehen wollen… Was dann?
a) anderer Weg
b) kriechen
c) genau hier Festung bauen

Selbstverständlich ist dies eine metaphorische Frage. Eventuell könnte es sich beim Gegenstand meiner metaphorischen Betrachtung um meine Dissertation handeln.

„… äh, Curd? Hast du die Eisenverstärkung eisenverstärkt?“

Nationalfeiertag

Oktober 26, 2009 von L

Es gibt einen Beamtentypus, den ich den „theresianischen Menschen“ genannt habe. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Spezies on Beamten und Offizieren, die in der Monarchie absichtlich geschult wurde, etwa seit der Zeit Maria Theresias. Die Tugenden, die dieser Typus verkörpert, sind Konzilianz, Menschenverständnis, Geduld mit den menschlichen Schwächen und stoische Weisheit. Sie haben sich in der Beamtenschaft bis zum Ersten Weltkrieg fortgesetzt und etwas abgeschwächt bis 1938. Erst die Nazizeit hat diesen Typus als unnütz und altmodisch erscheinen lassen. (…) Theresianische Menschen gibt es in Österreich noch immer. Es sind Menschen mit ausgeprägter Großzügigkeit, Herzensgüte und Sehnsucht nach tiefen Freundschaften. Nur werden sie nicht mehr als Qunitessenz der österreichischen Einmalikgkeit gesehen. Aber ihre Ideale leben als Maßstab fort.

(William Johnston im gestrigen Sonntags-Interview der Kleinen Zeitung)

Mein kleiner Beitrag zum Nationalfeiertag. Ich fand diese Worte sehr schön. Und wenn man mich fragt, was ich an Österreich liebe, so würde ich Worte wie diese zu finden versuchen. ^^

The picture of DG re-read

Oktober 25, 2009 von L

The picture of Dorian Gray tells the story of a beautiful young man who sells his soul for eternal youth. It is the story of the corruption of an innocent young lad by a cynical, charismatic and fascinating older man. While the young lad’s face remains unspoilt and innocent his portrait bears the traces of his decadence and evilness.
„The picture of Dorian Gray“ contains two wonderful love-stories (the good romantic kind: Basil/Dorian and the corrupting a boy made from ivory and roses kind: Dorian/Henry) where physical and emotional attraction are described so well that you can almost feel the air stirring with it. I especially liked the two first chapters. If you happen to own the Penguin version, you should have a look at the editorial notes. ( p.e. whether or not Henry touches Dorian’s shoulder when Dorian nearly swoons smelling the flower… whether or not Basil and Henry walk in silence because Basil is jealous… The small hints of „hideous crime“ have been altered many times both by Wilde and the editors).

PS: this is the re-read tpodg posting.

Oktober 25, 2009 von L

this is so weird… I just HAD to link to it.
http://www.needaproblem.com/

If you happen to be interested in these things… I can sell you the problem: lack of sleep (400 Euro).