Cicero: Urks.
Rostra: *erröt*
Pöbel: Wääääääh.
Cicero: *tropf-tropf-tropf*
Archiv für die Kategorie ‘Kultur’
Cicero als Nitsch-Kunstwerk
November 5, 2009November 3, 2009
http://diepresse.com/blog/werbeknecht/entry/haben_sie_den_richtigen_job?from=home.wirtschaft.sc.p1
… wieder mal was Lustiges…
Nationalfeiertag
Oktober 26, 2009Es gibt einen Beamtentypus, den ich den „theresianischen Menschen“ genannt habe. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Spezies on Beamten und Offizieren, die in der Monarchie absichtlich geschult wurde, etwa seit der Zeit Maria Theresias. Die Tugenden, die dieser Typus verkörpert, sind Konzilianz, Menschenverständnis, Geduld mit den menschlichen Schwächen und stoische Weisheit. Sie haben sich in der Beamtenschaft bis zum Ersten Weltkrieg fortgesetzt und etwas abgeschwächt bis 1938. Erst die Nazizeit hat diesen Typus als unnütz und altmodisch erscheinen lassen. (…) Theresianische Menschen gibt es in Österreich noch immer. Es sind Menschen mit ausgeprägter Großzügigkeit, Herzensgüte und Sehnsucht nach tiefen Freundschaften. Nur werden sie nicht mehr als Qunitessenz der österreichischen Einmalikgkeit gesehen. Aber ihre Ideale leben als Maßstab fort.
(William Johnston im gestrigen Sonntags-Interview der Kleinen Zeitung)
Mein kleiner Beitrag zum Nationalfeiertag. Ich fand diese Worte sehr schön. Und wenn man mich fragt, was ich an Österreich liebe, so würde ich Worte wie diese zu finden versuchen. ^^
On feminism
März 27, 2009About half a year ago an Austrian politician, Eva Glawischnig, gave an interview. Asked whether she was a feminist she answered: „Well, of course I’m a feminist!“
Would you answer the same?
Because I would never-ever do that.
I want women to have the same rights as men. I want the same respect. I want the equal payment (alriiiight, gimme more). I want my ideas taken as seriously as the ideas of men. I want my opinions and suggestions heard and valued as a man’s.
But I would never call myself a feminist in public.
… this is not as contradictory as you think….
Because the word „feminist“ was successfully turned into a pejorative by anti-feminists.
Wanting equal rights, demanding the same respect as men — sure, women agree.
But being a feminist… this sounds so angry. So aggressive. So hating men and disliking children. So not-shaving-your-leg-hair. And who would want to be associated with something as unpleasant as that.
The anti-feminist league won this battle long ago. Maybe finding a new word for „feminism“ is what would get more people declare themselves feminists and promote women’s issues.
März 25, 2009
The most serious threat to our democracy is now the grotesque and increasing dependence of politicians on rich individual and corporate donors. A 2002 poll reported that over 70 percent of Americans—an astounding proportion—think that congressmen vote to please major contributors, not as they themselves think best for their country.
(Dworkin: „The Supreme Court Phalanx“. Studie: M. Mellman & R. Wirthlin, „Public Views of Party Soft Money,“ in Inside the Campaign Finance Battle: Court Testimony on the New Reforms (A. Corrado, T. Mann, & T. Potter eds. Brookings Institution, 2003), p. 267)
101 Dinge, die du bei Elmayer nie gelernt hast
Januar 27, 2009„In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich…“
Das klingt, als wäre man mit der Frage schwanger. Und : „…verbleibe ich“! Ja, ist denn die Monarchie nicht schon vorbei? Und überhaupt, klingt das nicht nach: Schreib sofort zurück! und das wäre dann doch sehr unhöflich…?
Förmliche e-mails und Briefe überfordern mich maßlos.
Überhaupt: Sämtliche Fragen der Etikette überfordern mich maßlos. Z.B. dieses duzen und Siezen in Österreich. Das ist die allerschlimmste Herausforderung für mich.
15jähriger vorm Stimmbruch, den du nicht kennst und der dich Siezt – „du“ oder „Sie“?
50jährige Verkäuferin, die dich duzt – „du“ oder „Sie“?
Und: Wenn dir jemand das Duwort anbietet, den du lieber Siezen möchtest o. den du sozial unter dir dünkst – lehnst du es ab?
Oder: Leute, die dir nicht sehr nahe sind, die aber zu dir auf Besuch kommen – mitanfassen im Haushalt oder nicht?
Und: Ab wann schmeißt man Leute aus seinem Haus? Ist ja eine nichtgeringzuachtende Zurücksetzung.
Wie lange lässt du jemanden warten, der unangemeldet kommt, wenn du wirklich was zu tun hast – tatsächlich bis du fertig bist?
Wie gut ziehst du dich an, wenn du weißt, dass der Anlass an sich schöne Kleidung erfordert, zugleich aber die anderen Gäste nichts darauf geben werden?
… 101 Dinge, die du bei Elmayer nie gelernt hast.
Januar 26, 2009
these kids are bobby and cole weiss. well, maybe i have a strange kind of humour, but I think they are hilarious.
recommendations
Januar 17, 2009The kings of Leon were recommended to me by several people. And I think this band just sucks. The songs make me want to puke (while getting me down, too) and they look like they already did a few minutes before.
April 27, 2008
Sooner or late–in earnest or in jest –
(But the stakes are no jest) Ithuriel’s Hour
Will spring on us, for the first time, the test
Of our sole unbacked competence and power
Up to the limit of our years and dower
Of judgment–or beyond. But here we have
Prepared long since our garland or our grave.
For, at that hour, the sum of all our past,
Act, habit, thought, and passion, shall be cast
In one addition, be it more or less,
And as that reading runs so shall we do;
Meeting, astounded, victory at the last,
Or, first and last, our own unworthiness.
And none can change us though they die to save!
(Kipling. The hour of the angel)