Das ist jetzt so eine Allegorie über einen Tropfen und ein Fass und so.

Stellen wir uns vor, L. wäre so eine Art Fass gefüllt mit den Dingen, die sie im Leben so macht, gemessen an der damit verbrachten Zeit. Stellen wir uns vor, diese Dinge wären so eine Art Wasser. Ein paar hundert Liter Kinder, 100 l Haushalt und 100 l Dissertation, ein paar Liter Gesellschaftsleben, ein paar Liter Politik, ein paar Liter Freundschaft, ein paar Tropfen Plauderei mit X, ein Tropfen Streit mit Y usw.

Das Fass gefüllt am Höchststand wäre also (für die, denen diese Allegorie schwerfällt) der höchstmögliche Stresspegel.
Und jetzt stellen wir uns vor, dass dieses Fass randvoll ist. Und dann kommt noch ein Tropfen hinein. Und er schwappt deutlich mehr über als nur der eine Tropfen.
… Ja.

Nur für den Fall, warum jemand wissen will, warum ich 2 Stunden lang nicht arbeiten konnte und in tiefem Hader mit der Welt bin, weil der Geschirrspüler Geräusche macht, als würde er demnächst eingehen. Ein eventuell kaputtes Gerät, das noch nicht mal kaputt ist, das ist doch keine Aufregung wert. Das ist Peanuts. Ein Wassertropfen bestenfalls.

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